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Diese Fehler ruinieren deinen Stoffwechsel:

1. Du isst zu wenig




Während eine kurze Phase des Heilfastens scheinbar gesund ist, hat ein jahrelanger Diäten-Marathon wohl genau den gegenteiligen Effekt.

Wer sich über Jahre immer wieder dazu zwingt, möglichst wenig zu essen, dann rückfällig wird und wieder von vorne beginnt, bekommt irgendwann die Quittung.
Denn schnell zieht sich der Körper die Energie für die überlebenswichtigen Organe wie Herz, Leber, Gehirn und Nieren aus den Muskeln. Die braucht er nämlich nicht zwingend, um weiter existieren zu können.
Außerdem setzt ein hohes Energiedefizit den Körper unter Stress. In der Folge schüttet er Cortisol aus, das ihn dazu bringt, noch mehr Energie zu speichern. Zu lange zu wenig zu essen, ist daher eine ganz schlechte Idee!

2. Du isst unregelmäßig

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig. Denn wenn der Körper sich darauf verlassen kann, dass er regelmäßig Treibstoff bekommt, wird er auch nicht anfangen, Energie sicherheitshalber einzulagern.
Deshalb ruiniert es auch den Stoffwechsel, wenn man den ganzen Tag nichts isst – und sich dann plötzlich abends Pizza, Pasta und Co. gönnt, weil man ja „den ganzen Tag noch nichts gegessen“ hat.



Etwa alle drei bis vier Stunden braucht der Körper zu festen Zeiten Energie, um nicht auf Sparflamme umzustellen.

3. Du machst zu viel Sport

Wohl jeder Sportler kennt das berühmte Trainingsplateau: Man trainiert wie blöd, doch es geht nichts voran. Die Fettreserven bleiben, wo sie sind und die Muskeln lassen auf sich warten.

Der Grund: In Wahrheit wachsen unsere Muskeln nicht während des Trainings, sondern in der Ruhephase. Wer es mit dem Training übertreibt und die Ruhepausen ignoriert, setzt den Körper zu sehr unter Stress. Auch das schadet dem Stoffwechsel.

4. Du trainierst falsch

Wohl in jedem Fitnessstudio lassen sich die Besucher in zwei Kategorien unterteilen: Cardio-Bunnies und Disko-Pumper. Während die Frauen stundenlang auf dem Crosstrainer schwitzen, findet man die Männer an den schweren Maschinen und großen Langhanteln.



Keiner von beiden liegt hier richtig. Denn sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining sind wichtig, um den Metabolismus am Laufen zu halten. Nur wer mit Krafttraining Muskeln aufbaut, der wird langfristig mehr Kalorien verbrennen.

Das Ausdauertraining ist auch wichtig, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten: Dafür sollte man drei bis vier mal wöchentlich 30 bis 45 Minuten einplanen. Durch ein solches Ausdauertraining tune ich meinen Stoffwechselmotor. Die Anzahl der Mitochondrien in der Muskelzelle steigt. Mitochondrien sind winzige Kraftwerke, die die Zelle mit Energie versorgen. Mehr PS bedeuten automatisch einen höheren Energieverbrauch.

5. Du bewegst dich im Alltag zu wenig

Morgens geht es im Gym hart zur Sache – und dann sitzt du den ganzen Tag? Auch das ist nicht wirklich gut für den Stoffwechsel.



Genauso wichtig wie der Sport sind die Alltagsbelastungen, auf die ich immer wieder hinweise. Die liegen mir besonders am Herzen.  Wir wissen mittlerweile, dass Sitzen ein eigenständiger Risikofaktor ist und den Stoffwechsel in den Keller rauschen lässt. Wichtiger als trainieren ist darum, sich stündlich oder wenigstens zweistündlich zu aktivieren – durch Stehen, Gehen, Treppensteigen. So halten wir den Stoffwechsel auf einem höheren Niveau und geben ihm einen eigenen Trainingsreiz.

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